Lösung im Serbien-Kosovo-Konflikt für Vucic „in weiter Ferne“

Belgrad/Prishtina (Pristina)/Washington (APA) - Eine Lösung des Konfliktes zwischen Serbien und dem Kosovo ist nach Ansicht des serbischen P...

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Belgrad/Prishtina (Pristina)/Washington (APA) - Eine Lösung des Konfliktes zwischen Serbien und dem Kosovo ist nach Ansicht des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic „in weiter Ferne“. Trotzdem müsse daran gearbeitet werden - gemeinsam mit „allen - der EU, China, Russland und der UNO“, betonte Vucic am Donnerstag laut dem TV-Sender RTS.

US-Präsident Donald Trump habe in dieser Woche ein Schreiben an den kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci gerichtet, berichtete Vucic weiter. Darin bekunde Trump seine Bereitschaft, in den Bemühungen um eine Vereinbarung zwischen Serbien und dem Kosovo behilflich sein zu wollen. Laut Trump sei eine solche Vereinbarung in Reichweite, meldeten serbische Medien.

Vucic rechnete damit, ein ähnliches Schreiben von Trump noch im Laufe des Donnerstags zu erhalten. Das „direkte und eindeutige“ Engagement des US-Präsidenten würde davon zeugen, dass die USA an einer Lösung der Kosovo-Frage bzw. an einem Kompromiss interessiert seien. Im Unterschied zu Trump glaube er allerdings nicht, dass eine Lösung in Sichtweite ist, wurde Vucic von Belgrader Medien zitiert.

Die kosovarische Regierung hatte vor einem Monat die Zölle für Waren aus Serbien und Bosnien-Herzegowina um 100 Prozent erhöht. Vucic hatte daraufhin die Wiederaufnahme des Normalisierungsdialogs an die Aufhebung der Zölle geknüpft.

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