Polyschüler engagieren sich für Tansania

Großes Glück hatten zwei Klassen der Polytechnischen Schule Reutte, dass sie vom Welthaus Innsbruck für einen Workshop ausgewählt wurden. So...

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Richard Libent (r.) und Gabriel Frederick stellten ihre tansanischen Projekte Schülerinnen und Schülern des Polytechnikums Reutte vor.
© Elisabeth Mac Gowan

Großes Glück hatten zwei Klassen der Polytechnischen Schule Reutte, dass sie vom Welthaus Innsbruck für einen Workshop ausgewählt wurden. So erhielten sie Einblicke, die weit über rein Schulisches hinausgingen. Richard Libent und Gabriel Frederick aus Tansania, die dort für Chema, eine Partnerorganisation von Bruder und Schwester in Not, arbeiten, stellten ihre Projekte vor. Bei diesen geht es um die Verbesserung der Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung durch Zugang zu Bildung, nachhaltige Bienenzucht und Gleichstellung der Frauen in allen Bereichen. Aufmerksam verfolgten die Schülerinnen und Schüler die Erzählungen und waren so begeistert, dass sie beschlossen, durch mehrere Aktionen Geld dafür zu sammeln. So wurden Adventgestecke gebastelt, Jausenverkäufe organisiert und beim Elternsprechtag Kuchen verkauft. Dabei wurden 325 Euro erwirtschaftet, die der Aktion Bruder und Schwester in Not übergeben werden konnten. Damit werden nun in Tansania effizientere Öfen angeschafft, die weniger Holz verbrauchen und Wärme länger speichern, sowie Fahrräder als wichtige Fortbewegungsmittel für die Helfer am Land. (TT, hm)


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