Beim Auswärts-Doppel darf den Haien der Biss nicht fehlen

Innerhalb von 22 Stunden muss der HC Innsbruck gegen die Capitals (Freitag) und Fehervar (Samstag) aufs Eis. Geschenke wollen die Haie kurz vor Weihnachten keine machen.

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Von wegen (er)drückende Überlegenheit: Nach dem 2:8 im ersten Auswärtsspiel in Wien will der HCI (mit Mario Lamoreux, l.) überzeugen.
© gepa

Wien –Keine guten Erinnerungen nimmt der HC Innsbruck heute (19.15 Uhr) in das dritte Duell der Saison mit den Vienna Capitals mit. Gegen die Wiener hatten die Innsbrucker im ersten Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) im September eine 2:8-Watsche einstecken müssen. Kein anderes Team sollte gegen die Haie in dieser Spielzeit so oft treffen.

Für den HCI gibt es also einiges gutzumachen, zumal das zweite Duell in der Heimat Ende November (4:3 nach Penaltyschießen) zeigte, dass es der HCI gegen den aktuellen Tabellenführer besser kann. Und es soll nicht der einzige Beweis der Eishockey-Künste an diesem Wochenende bleiben: Keine 22 Stunden nach dem Einsatz in Wien wartet rund 200 Kilometer entfernt der Einsatz beim ungarischen Team von Fehervar, das derzeit als Tabellen-Achter einen Platz sowie drei Punkte vor den Tirolern liegt.

„Gegen die Capitals und Fehervar müssen wir uns deutlich steigern, aber auch diese Spiele beginnen wieder bei null. Es ist alles möglich, aber es braucht sehr viel Willen und Disziplin“, sagte HCI-Spieler Sacha Guimond.

Mehr als Willen und Disziplin braucht es einen Husarenstück gegen die Capitals aus der Bundeshauptstadt, zumal Lubomir Stach verletzt fehlt. Nach vier Siegen in Folge schwebt der österreichische Meister von 2017 auf Wolke sieben. Die Haie sind nach dem knappen 3:2-Heimsieg gegen Zagreb bemüht, auf Erfolgslinie zu bleiben. „Am Ende zählen die drei Punkte. Das Wie ist in dem Fall nicht gut, aber zweitrangig“, meint­e Verteidiger Philipp Lindner. Das zählt auch gegen Fehervar – denn auch dort gingen die Innsbrucker heuer als Verlierer vom Eis. (rost)

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