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Nach Rammbock-Einbruch: Riskante Flucht über Innsbrucker Steg

Nach dem spektakulären Rammbock-Einbruch in der Altstadt wählten die Täter einen ebenso spektakulären Fluchtweg: Sie fuhren über eine schmale Fußgängerbrücke.

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Obwohl der Emile-Béthouart-Steg nur 2,15 Meter breit ist, ließen sich die Profi-Einbrecher vom Fahrverbot nicht abschrecken. Ein Zeuge sah, wie das Trio mit einem Mazda über den Steg flüchtete.
© Foto TT / Rudy De Moor

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Für die Einbrecher wurde es eng. Genau genommen sind’s gemessene 215 Zentimeter, die dem Trio im gestohlenen Mazda auf dem selbst gewählten Fluchtweg Platz blieben. Denn die Täter entkamen – wie Walter Pupp, Chef des Landeskriminalamtes, bestätigt – nach dem spektakulären Rammbock-Einbruch in der Innsbrucker Altstadt über den Emile-Béthouart-Steg. Über eine kleine Brücke 400 Meter östlich der Altstadt also, die eigentlich nur für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen ist, für Autos besteht ein Fahrverbot. Doch das dürfte den noch unbekannten Tätern in der Nacht zum 12. November egal gewesen sein.


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