Unter Strom – Energiezukunft am Prüfstand

Nach dem vorläufigen Ausbau-stopp des Kraftwerks Sellrain/Silz wird darüber debattiert, wie Tirol die Energiewende schaffen kann.

Symbolfoto
© Tiroler Tageszeitung / Thomas B

Innsbruck –Für den Verwaltungsgerichtshof sind die Ausgleichsmaßnahmen für die Natureingriffe beim Ausbau der Kraftwerksgruppe Sellrain/Silz durch den Landesenergieversorger Tiwag zu unkonkret. Im Bereich des neuen Speicherteichs Längental mit einem Fassungsvermögen von 31 Millionen Kubikmetern gibt es einen erheblichen Verlust von Mooren und hochwertigen Lebensräumen. Tiwag-Vorstand Johann Herdina weist jedoch darauf hin, dass es bereits Optionenverträge für die geforderten Ausgleichsflächen von 2,5 Hektar gebe. Jetzt ist aber auch eine Debatte darüber ausgebrochen, wie die bis 2050 in Tirol angepeilte Energiewende ohne das Potenzial aus Wasserkraft überhaupt erreicht werden kann.

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