Kitzbüheler Silvester-Feuerwerk ist Gästemagnet

Kitzbühel startet auch 2019 wieder mit einem großen Feuerwerk in das neue Jahr. Heuer wird es erstmals sogar Sonderzüge geben, um den Andrang zu bewältigen.

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Schon seit 1955 begrüßt Kitzbühel das neue Jahr mit einem Feuerwerk, seit 1997 begeistert Pyroweltmeister Armin Lukasser die 30.000 Besucher.
© Werlberger

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Auch wenn andernorts die großen Feuerwerke weniger werden, hält man in Kitzbühel weiterhin an dem traditionellen Neujahrsfeuerwerk fest. Auch das Jahr 2019 wird wieder so starten. „Traditionell“ ist im Fall des Kitzbüheler Neujahrsfeuerwerks auch nicht übertrieben, schließlich gibt es diese Veranstaltung schon seit dem Jahr 1955. Die Idee geht dabei auf die Kitzbüheler Skilegende, den Skipionier und damaligen Skischulleiter Karl Koller zurück. Er hatte erkannt, dass die Kitzbüheler Gäste am Silvesterabend auf eine Vielzahl von Partys und Veranstaltungen eingeladen sind. Am Abend des Neujahrstages aber, dachte Koller, wäre die richtige Zeit für so ein großes Feuerwerk.

Das Neujahrsfeuerwerk ist dann über die Jahrzehnte zu einer wichtigen Großveranstaltung in Kitzbühel geworden. Nicht nur für die Gäste, auch für die Einheimischen, die zum Teil aus ganz Tirol anreisen. Nicht weniger als 30.000 Zuschauer kommen dazu nach Kitzbühel, um auf der Rasmusleiten dem Schauspiel beizuwohnen. Um des Andrangs der Besucher Herr zu werden, hat man in Kitzbühel heuer eine intensive Zusammenarbeit mit den ÖBB vereinbart. So wird es sogar Sonderzüge geben, damit die Zuschauer mit der Bahn anreisen und so die Verkehrsbelastung verringert werden kann. Auch zusätzliche Ein- und Ausstiege an der Haltestelle Hahnenkamm, sie liegt nur wenige hundert Meter vom Eventgelände entfernt, sind vorgesehen. Züge fahren in regelmäßigem Takt ab 14.17 Uhr von Innsbruck kommend und ab 15.14 Uhr von Saalfelden kommend.

Eine weitere Maßnahme ist die komplette Sperre der Innenstadt zwischen den Parkplätzen Pfarrau, dem Kreisverkehr am Tennisstadion und jenem am Sportpark. Geparkt werden kann am P8 Gries, P4 Pfarrau, P7 am Tennisstadion und natürlich auf den Parkplätzen Kellerwiese und Schwarzsee.

Los geht’s am 1. Jänner ab 17.30 Uhr mit Moderationen, Interviews und Musik. Mit einer Fackelfahrt wird das Jahr 2019 von 300 Skilehrern der Kitzbüheler Skischulen begrüßt. Für den Höhepunkt sorgt dann – wie jedes Jahr seit 1997 – der Feuerwerk-Weltmeister Armin Lukasser. Infos zur Veranstaltung und zur Anreise: www.kitzbuehel.com


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