Silvesterfeuerwerk - Polizei schützt Wiener Tierschutzhaus

Vösendorf/Wien (APA) - Zehn Polizisten samt Diensthunden und drei Streifenwagen sollen in der Silvesternacht das Wiener Tierschutzhaus in Vö...

  • Artikel
  • Diskussion

Vösendorf/Wien (APA) - Zehn Polizisten samt Diensthunden und drei Streifenwagen sollen in der Silvesternacht das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf und seine tierischen Bewohner vor zu lautem Feuerwerk und Böllern schützen. Die Beamten werden aus dem angrenzenden Stadtbezirk Liesing abgestellt, informierte der Wiener Tierschutzverein (WTV) am Freitag in einer Aussendung.

Weiters werden zwei Polizeistreifen aus dem Bezirk Mödling bei Bedarf zur Unterstützung kommen, betonte der WTV. Beim vergangenen Jahreswechsel hätten Hunderte Feiernde in der Nachbarschaft rund um den Kellerberg sowie auf angrenzenden Grundstücken und Parkplätzen „regelrechte Feuerwerksbatterien“ aufgebaut und „aus allen Rohren“ gefeuert. Das habe Berge an Müll sowie verängstige und panische Tiere zur Folge gehabt.

„Die Auswirkungen waren bei manchen unserer Schützlinge noch Wochen oder gar Monate danach spürbar“, sagte WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic. Der WTV und die Exekutive seien völlig von dieser Situation überrascht worden. Daher habe es nun Gespräche mit dem Innenministerium und der Polizei in Wien und Niederösterreich gegeben, da das Tierschutzhaus an der Stadtgrenze liegt.

Die Polizei werde die Anrainer des betroffenen Areals mittels Postwurfsendung dazu aufrufen, von Feuerwerk Abstand zu nehmen und entsprechende Informationen zur rechtlichen Situation liefern. „Wir alle hoffen, dass diese Maßnahmen heuer zu einem friedvollen Silvester führen werden“, betonte Petrovic. Der WTV wies außerdem darauf hin, dass Pyrotechnikeinsatz in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten verboten ist.

"Ice Road": 50x2 Karten für den Premieretag gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren