Einkommensbericht - SPÖ und Jetzt kritisieren Regierung

Wien (APA) - SPÖ und Jetzt (Liste Pilz) sehen in einer Reaktion auf den Einkommensbericht des Rechnungshofs die Bundesregierung gefordert. E...

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Wien (APA) - SPÖ und Jetzt (Liste Pilz) sehen in einer Reaktion auf den Einkommensbericht des Rechnungshofs die Bundesregierung gefordert. Es brauche dringend ein Lohntransparenzgesetz und die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten, forderte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek in einer Aussendung.

„Der heute präsentierte Einkommensbericht des Rechnungshofs zeigt einmal mehr: Die Lohnschere ist trotz erzielter Fortschritte immer noch riesig“, kritisierte Heinisch-Hosek. Sie erwartet von der Regierung, dass sie „endlich handelt“.

Jetzt-Klubchef Bruno Rossmann erklärte: „Die Verschärfung der Ungleichheit darf nicht hingenommen werden.“ Demnach sollen Realeinkommensverluste der niedrigen Einkommen durch die Abgabenentlastung ausgeglichen werden.

Die Wirtschaftskammer (WKÖ) wiederum erklärte in einer Aussendung, dass die sinkende Arbeitszeit die Statistik verzerre. Bei genauerer Betrachtung zeige sich nämlich, dass die Einkommen steigen, so Rolf Gleißner, stellvertretender Leiter der Abteilung für Sozialpolitik. Die Kaufkraft Österreichs steige und das liege auch an der verantwortungsvollen Lohnpolitik der Sozialpartner.


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