Vucic unterstützt Namenslösung zwischen Mazedonien und Griechenland

Belgrad/Athen/Skopje (APA) - Serbien hat sich erstmals offiziell hinter die Einigung zwischen Athen und Skopje zur Lösung des Namensstreits ...

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Belgrad/Athen/Skopje (APA) - Serbien hat sich erstmals offiziell hinter die Einigung zwischen Athen und Skopje zur Lösung des Namensstreits gestellt. Die Umsetzung der Vereinbarung sei für Serbien „sehr wichtig“, sagte Präsident Aleksandar Vucic am Freitag nach einem Treffen mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras in Belgrad. Das künftige Nord-Mazedonien werde dadurch zu einer Art Brücke zwischen Serbien und Griechenland.

Serbische Medien hatten in den letzten Monaten wiederholt darüber spekuliert, dass Belgrad die am 17. Juni geschlossene Vereinbarung ablehnt. Dahinter wurden Interessen Russlands vermutet.

Tsipras kritisierte seinerseits die Entscheidung der kosovarischen Regierung zur drastischen Erhöhung von Zöllen für Waren aus Serbien. Dadurch sei Öl ins Feuer gegossen worden, warnte Tsipras. Die Entscheidung der kosovarischen Regierung hatte praktisch einen Stopp serbischer Exporte in den Kosovo bewirkt.


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