Burgenlands Grüne sehen Durchbruch bei „Bioland“ als größten Erfolg

Eisenstadt (APA) - Burgenlands Grüne betrachten den Durchbruch zum „Bioland Burgenland“ als ihren größten Erfolg im ausklingenden Jahr 2018....

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Eisenstadt (APA) - Burgenlands Grüne betrachten den Durchbruch zum „Bioland Burgenland“ als ihren größten Erfolg im ausklingenden Jahr 2018. In anderen Punkten fiel die Bilanz am Freitag weniger euphorisch aus: Kritik übten Landessprecherin Regina und LAbg. Wolfgang Spitzmüller am Bettelverbot und an Bestimmungen im Tierhaltungsgesetz. Beim Klimaschutz erkenne die Landesregierung den Ernst der Lage nicht, so Petrik.

„Bioland Burgenland“ gehöre seit Jahren zum fixen Programm der Grünen, stellte die Landessprecherin fest. Der erste Schritt dabei sei ein gemeinsamer Dringlichkeitsantrag mit SPÖ und ÖVP gewesen. Bei der zeitlichen Festlegung der Umsetzung erster Maßnahmen habe man dann auch die ÖVP ins Boot holen können.

Im Hinblick auf 2018 als das wärmste Jahr in der Geschichte der Temperaturmessung habe es die Landesregierung heuer verabsäumt, eine wirklich wirksame Klimaschutzpolitik einzuleiten, kritisierte Petrik. Einzig im neuen Wohnbauförderungsgesetz seien Anreize zur Revitalisierung von Betonruinen und zu ökologischer Bauweise gesetzt worden.

Auf vehemente Ablehnung bei den Grünen stoße, dass im neuen Landessicherheitsgesetz ein Verbot jeglichen Bettelns ermöglicht werde. Sie halte diesen Vorstoß „für gesellschaftspolitisch absolut falsch“, so die Landessprecherin.

Positiv bewertete Petrik den Umzug des grünen Büros in ein kleineres Lokal in der Pfarrgasse, wo man für die Bevölkerung besser wahrnehmbar sei als bisher. Die neue Landesgeschäftsführerin Martina Hajdusich erledige die Parteiorganisation bestens. „Sie kann auch wunderbar auf Menschen zugehen und ist quer durch das Burgenland gut vernetzt“, sah Petrik weitere Pluspunkte. Dies werde auch in der Auslagengestaltung im Parteilokal sichtbar.

~ WEB http://www.gruene.at ~ APA336 2018-12-21/14:52


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