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Der Verteidigungs-Minister der USA tritt zurück

Washington - Der Verteidigungs-Minister der USA James Mattis tritt Ende Februar zurück. Als Grund dafür gab er an, dass er große Meinungs-Verschiedenheiten mit US-Präsident Donald Trump hat. Trump will Tausende US-Soldaten aus dem Land Syrien zurück holen. Trump denkt nämlich, dass die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) dort endgültig besiegt ist. Deshalb werden die US-Soldaten in Syrien nicht mehr gebraucht, sagt Trump. Viele Experten und auch Mattis sind anderer Meinung.

Erklärung: Syrien

Der Präsident Bashar Al-Assad herrscht über das Land Syrien. Viele Menschen in Syrien wollen einen neuen Präsidenten. Präsident Assad will aber weiter herrschen. Deshalb gibt es dort seit 7 Jahren Krieg. In dem Krieg in Syrien sollen schon 500.000 Menschen gestorben sein. Aber genau weiß man das nicht. In Syrien hat auch die Terror-Organisation IS viele Menschen getötet. Zum Kampf gegen den IS haben die USA und andere Länder Soldaten nach Syrien geschickt.

Der Verteidigungs-Minister von den USA will aufhören

Washington - US-Präsident Donald Trump will tausende US-Soldaten aus dem Land Syrien zurück holen. Trump denkt nämlich, dass die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) in Syrien besiegt ist. Der Verteidigungs-Minister der USA James Mattis denkt aber, dass der IS nicht besiegt ist. Mattis findet: Es ist ein Fehler, dass man die US-Soldaten zurück holt. Deshalb will Mattis nicht mehr der Verteidigungs-Minister sein. Mattis wird am Ende vom Februar 2019 als Verteidigungs-Minister kündigen.

Erklärung: Syrien

Im Land Syrien gibt es seit 7 Jahren Krieg. In dem Krieg sollen schon 500.000 Menschen gestorben sein. An vielen Toten ist die Terror-Organisation IS schuld. Zum Kampf gegen den IS haben die USA und andere Länder Soldaten nach Syrien geschickt.

Spanien und Katalonien wollen ihren Streit beenden

Barcelona/Madrid - In der spanischen Region Katalonien haben im Jahr 2017 viele Menschen bei einer Abstimmung für die Unabhängigkeit von Spanien gestimmt. Die damalige Regierung von Spanien erkannte die Abstimmung nicht an und entließ viele katalanische Politiker. Dadurch wurde der Streit zwischen Spanien und Katalonien noch stärker. Heuer bekam Spanien eine neue Regierung. Premier-Minister von Spanien ist nun Pedro Sanchez. Er will den Streit mit Katalonien beenden. Darauf hat sich Sanchez mit dem Präsidenten der Region Katalonien geeinigt.

Erklärung: Katalonien

Katalonien ist eine Region im Nordosten von Spanien. Die Hauptstadt von Katalonien ist Barcelona. Die Menschen in Katalonien heißen Katalanen. Die Katalanen haben auch eine eigene Sprache. Diese Sprache heißt Katalanisch. Viele Katalanen wollen, dass Katalonien unabhängig von Spanien wird. Das heißt, Katalonien soll ein eigener Staat werden. Die Regierung von Spanien will aber, dass Katalonien ein Teil von Spanien bleibt.

Erklärung: Premier-Minister

Der Premier-Minister ist der Chef der Regierung. In Österreich ist das der Bundeskanzler.

Spanien und Katalonien wollen mit dem Streiten aufhören

Barcelona/Madrid - In Spanien gibt es seit einiger Zeit politischen Streit wegen Katalonien. In der spanischen Region Katalonien gab im Jahr 2017 eine Abstimmung. Dabei stimmten viele Menschen dafür, dass Katalonien unabhängig von Spanien wird. Die damalige Regierung von Spanien sagte: Die Abstimmung ist gegen das Gesetz. Die spanische Regierung entließ auch viele Politiker von Katalonien. Dadurch wurde der Streit noch stärker. Heuer bekam Spanien eine neue Regierung. Der neue Premier-Minister von Spanien heißt Pedro Sanchez (sprich: Santsches). Er will mit dem Streiten wegen Katalonien aufhören. Auch der Präsident von Katalonien will nun mit dem Streit aufhören. Man weiß aber noch nicht, wann der Streit wirklich vorbei sein wird.

Erklärung: Katalonien

Katalonien ist ein Teil von dem Land Spanien. Die Hauptstadt von Katalonien ist Barcelona. Die Menschen in Katalonien heißen Katalanen. Sie haben auch eine eigene Sprache. Diese Sprache heißt Katalanisch. Viele Katalanen wollen, dass Katalonien unabhängig von Spanien wird. Das heißt, Katalonien soll ein eigener Staat werden. Die Regierung von Spanien will aber, dass Katalonien bei Spanien bleibt.

Erklärung: Premier-Minister

Der Premier-Minister ist der Chef von der Regierung. In Österreich ist das der Bundes-Kanzler.

Große Hagelkörner richteten in Australien Schäden an

Sydney - In Australien hat es starke Stürme mit Hagel gegeben. Die Hagelkörner waren teilweise so groß wie Tennisbälle. Vor allem die Stadt Sydney war von den Stürmen und vom Hagel stark betroffen. Weil die Hagelkörner so groß waren, richteten sie große Schäden an. Sie zerstörten zum Beispiel Autoscheiben und beschädigten Hausdächer. Die großen Hagelkörner sorgten für Schäden in Höhe von 78 Millionen Euro.

Riesige Hagel-Körner richteten in Australien Schäden an

Sydney - In Australien hat es starke Stürme mit Hagel gegeben. Wenn es hagelt, fallen Eis-Körner vom Himmel. Normalerweise sind die Hagel-Körner so klein wie Erbsen. In der Stadt Sydney waren die Hagel-Körner diesmal aber so groß wie Tennis-Bälle. Weil die Hagel-Körner so groß waren, machten sie viele Dinge kaputt. Zum Beispiel Auto-Scheiben und Dächer von Häusern.

Ein weißer Orang-Utan ist wieder zurück in der Natur

Jakarta - Auf der Insel Borneo in Asien lebt im Dschungel eine Affenart namens Orang-Utan. Diese Menschenaffen haben normalerweise rot-braunes Fell. Im April 2017 wurde aber in einem Dorf ein weißes Orang-Utan Weibchen gefunden. Es war verletzt. Das Orang-Utan Weibchen wurde von Pflegern gesund gepflegt und Alba getauft. Jetzt wurde Alba zurück in den Dschungel gebracht. Weiße Orang-Utans sind sehr selten. Daher kann es sein, dass Wilderer Alba jagen werden. Deshalb steht Alba unter besonderem Schutz. Sie wird Tag und Nacht von insgesamt 24 Personen bewacht.

Erklärung: Wilderer

Wilderer sind Menschen, die ohne Erlaubnis Tiere jagen und töten. Wenn ein Wilderer beim unerlaubten Töten von Tieren erwischt wird, wird er dafür in vielen Ländern bestraft. Manchmal muss der Wilderer dafür sogar ins Gefängnis.

Ein seltener weißer Orang-Utan ist wieder zurück im Dschungel

Jakarta - Im Dschungel von der Insel Borneo in Asien leben Orang-Utans. Orang-Utans sind eine Affenart. Orang-Utans haben normalerweise rot-braunes Fell. Aber im Jahr 2017 wurde ein weißer Orang-Utan gefunden. Das Weibchen war verletzt. Pfleger haben das Tier wieder gesund gepflegt. Die Pfleger nannten das weiße Orang-Utan-Weibchen Alba. Jetzt wurde Alba wieder zurück in den Dschungel von Borneo gebracht. Weiße Orang-Utans wie Alba sind aber sehr selten. Deshalb könnten Wilderer sie jagen wollen. Darum wird Alba Tag und Nacht bewacht.

Erklärung: Wilderer

Wilderer sind Menschen, die ohne Erlaubnis Tiere jagen. Dafür können sie streng bestraft werden. Manchmal müssen Wilderer sogar ins Gefängnis.

Marko Arnautovic ist Fußballer des Jahres

Wien - Marko Arnautovic ist zum Fußballer des Jahres in Österreich gewählt worden. Die Trainer der 12 Klubs in der österreichischen Bundesliga wählten den Wiener Fußballer. Arnautovic gewann die Auszeichnung zum 1. Mal. Er gewann die Wahl vor den Fußballern David Alaba und Xaver Schlager. Letztes Jahr gewann Marcel Sabitzer die Wahl. Von 2011 bis 2016 gewann David Alaba. Arnautovic spielt in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft und in der englischen Fußball-Liga beim Klub West Ham.

Marko Arnautovic ist zum Fußballer des Jahres gewählt worden

Wien - Marko Arnautovic ist ein Fußball-Spieler. Er spielt in der National-Mannschaft von Österreich. Arnautovic spielt auch bei einem englischen Fußball-Klub. Dieser Klub heißt West Ham. Arnautovic ist jetzt zum österreichischen Fußballer des Jahres gewählt worden. Er gewann diesen Preis zum 1. Mal. Letztes Jahr war Marcel Sabitzer Fußballer des Jahres. Davor war David Alaba 6 Mal Fußballer des Jahres.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++


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