Ehe für alle - Verpartnerung 2 - Auch „drittes Geschlecht“ erfasst

Wien (APA) - Für Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig männlich oder weiblich ist, ist ab 1. Jänner eine entsprechende Eintragung im Pe...

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Wien (APA) - Für Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig männlich oder weiblich ist, ist ab 1. Jänner eine entsprechende Eintragung im Personenstandsregister und in Urkunden möglich. Die Feststellung, ob eine solche „Variante der Geschlechtsentwicklung“ (VdG) vorliegt, muss durch ein ärztliches Fachgutachten bestätigt werden, teilte die Regierung am Freitag in einer Aussendung mit.

Der neue alternative Geschlechtseintrag lautet „divers“. Der Begriff orientiert sich an einem Vorschlag der Bioethikkommission und wurde auch vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) als Möglichkeit genannt. Künftig wird es überdies möglich sein, bei der Eintragung und Beurkundung der Geburt die Eintragung des Geschlechts vorübergehend offen zu lassen.


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