Bei den Haien brennt der Weihnachtsbaum

Nach der 1:8-Niederlage gegen Fehervar gibt es beim HC Innsbruck keine ruhigen Weihnachten.

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Die 1:8-Niederlage in Fehervar war nicht nur für Coach Rob Pallin zum Naserümpfen.
© gepa

Fehervar –Wenn eine Eishockey-Mannschaft nach vier Minuten mit 0:2 zurückliegt, sich zwischenzeitlich fängt, um zwischen der 13. und der 19. Minute erneut auseinanderzufallen sowie drei weitere Treffer zu kassieren und sich der Frust schlussendlich in einer Rudelbildung entlädt, dann weiß man schnell: Hier und heute gibt es nichts zu holen.

So ging es dem HC Innsbruck gestern in Fehervar – mit 0:5 lagen die Tiroler bei den Ungarn zurück. Das erste Drittel war Wasser auf den Mühlen jener, die beim HCI einen Bruch zwischen Trainer und Mannschaft erkennen wollen. Nicht einmal der Torhüterwechsel von Rene Swette (69,2 Prozent gehaltene Schüsse) zu Luka Gracnar nach 15 Minuten änderte etwas an einem Spiel, das sich aus Innsbrucker Sicht in Richtung eines Debakels bewegte.

Zumindest gelang Andrew Yogan, der auch im sechsten Spiel in Folge gegen die Ungarn treffen sollte, im zweiten Drittel Ergebniskosmetik. Das war allerdings nicht einmal ein schwacher Trost, denn im Schlussabschnitt erzielte Fehervar drei weitere Treffer. Das Match endete mit 8:1. Der Haie-Weihnachtsbaum brennt lichterloh. (t.w.)


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