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In Südtirols Volkspartei droht ein Machtkampf

Bozen – Rund um die Bildung einer neuen Südtiroler Landesregierung tritt die Südtiroler Volkspartei (SVP) derzeit auf der Stelle: Das gestri...

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Probleme zwischen SVP und Lega führen zu Spannungen zwischen Achammer (2. v. l.) und Kompatscher.
© SVP

Bozen –Rund um die Bildung einer neuen Südtiroler Landesregierung tritt die Südtiroler Volkspartei (SVP) derzeit auf der Stelle: Das gestrige Treffen mit der rechten Lega, bei dem eigentlich der Regierungsvertrag finalisiert werden sollte, wurde abgesagt. Ein nächster Versuch soll dann am kommenden Donnerstag unternommen werden. Bisher hat die Lega noch keine Abstriche von der einseitigen Verfassungsänderung der italienischen Regierung aus 5-Sterne-Bewegung und Lega mit der Reduzierung der Senatssitze für Südtirol von drei auf zwei gemacht. SVP-Obmann Philipp Ach­ammer hatte am Freitag versucht, Zugeständnisse von Lega-Schwergewicht Roberto Calderoli zu erhalten. Calderoli begleitet für Lega-Chef Matteo Salvini die Koalitionsverhandlungen in Bozen.


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