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Die vielen unermüdlichen Hüter des heiligen Weihnachtsfriedens

Der 24. Dezember ist für arbeitende Menschen ein Tag mit ganz gewöhnlichen Einsätzen und Pflichten wie jeder andere auch. Weihnachten kann warten und ist doch immer und überall.

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„Natürlich ist Weihnachten eine sensible Zeit. Da ist jeder am liebsten bei der Familie", meint Pepi Kainz (Berufs- feuerwehr Innsbruck).
© Foto TT / Rudy De Moor

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Pünktlich um 6.30 Uhr wird Revierinspektorin Judith Umach aus Innsbruck am Morgen des 24. Dezember ihren 24 Stunden langen Dienst antreten. Auf Kollegen in der Polizeiinspektion Saggen Rücksicht zu nehmen, die kleine Kinder haben und den Heiligen Abend mit ihren Familien verbringen möchten, sei „überhaupt kein Problem“: „Weihnachten findet für mich traditionell an den Tagen danach statt.“ Rund 600 Beamte sind morgen in Innsbruck im Einsatz – ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag oder eben doch nicht. Denn meistens sei es spürbar ruhiger als sonst, wie die 39-Jährige meint – auch wenn das nicht immer auf Zwischenmenschliches zutrifft. Zu hohe Erwartungen sind oft Ursache lautstarker Familienstreitigkeiten. Den so abrupt beendeten Weihnachtsfrieden wieder herzustellen, ist auch für routinierte Beamte eine Herausforderung.


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