Obertilliach peppt die Nächtigungszahlen auf

In diesem Jahr vermeldet der Tourismusverband in Osttirol leichte Zugewinne im Vergleich zum November 2017.

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© TVB Osttirol_BergimBild

Lienz –Der November ist in Osttirol üblicherweise der schwächste Monat, was die Zahl der touristischen Nächtigungen betrifft. In diesem Jahr vermeldet der Tourismusverband dennoch leichte Zugewinne im Vergleich zum November 2017. Die Statistik zeigt ein kleines Plus von 2,37 Prozent. Zu verdanken ist dies der Ferienregion Hochpustertal, und da insbesondere dem Biathlon-Ort Obertilliach. In absoluten Zahlen verzeichnet das Hochpustertal knapp über 8000 November-Nächtigungen, im November des Vorjahres sind es nur rund 6500 gewesen. Das ergibt eine Steigerung von mehr als 15 Prozent.

Die anderen Osttiroler Tourismusregionen hatten im November 2018 hingegen Rückgänge: Die Nationalparkregion meldet um 8,19 Prozent weniger Nächtigungen, das Defereggen um 20,61 Prozent und die Region Lienz­ um 5,77 Prozent weniger Nächtigungen.

Es zeige sich eindeutig, dass sich die Investitionen in die Schneedecke rund um das Biathlon-Zentrum Obertilliach gelohnt hätten, heißt es in einer Aussendung des Tourismusverbandes. So konnten die Trainingsloipen schon Anfang November in Betrieb gehen. Nordische Profisportler und internationale Trainings-Teams hätten das genützt. Das schlage sich in den Nächtigungszahlen der ganzen Region nieder, so der TVB.

Blickt man auf die Herkunftsländer der Osttiroler Gäste, so hat Österreich mit 40 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Deutschland mit 24 Prozent. Am beliebtesten sind Unterkünfte der Vier- und Fünf-Stern-Kategorie. 30 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf diese Gruppe. An zweiter Stelle liegen die Drei-Stern-Häuser mit einem Anteil von 28 Prozent. (TT)

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