Noch ist bei den Innsbrucker Haien nicht aller Tage Abend

Nach den jüngsten Ergebnissen brauchen die Innsbrucker Haie am Stefanitag (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen Salzburg wohl ein verspätetes Weihnachtswunder.

  • Artikel
  • Diskussion
Tankte zu Weihnachten (wie hier bei der HCI-Feier) wieder im Kreis der Familie Kraft – John Lammers mit Gattin Rishanne und seinen beiden Söhnen Jackson (l.) und Nicholas.
© Michael Kristen

Von Alex Gruber

Innsbruck –Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und noch lässt trotz der aktuellen Krise der Modus in der Erste Bank Eishockey Liga – das vormalige Schlusslicht aus Bozen gewann letzte Saison noch den Titel – alle Möglichkeiten offen.

Es fällt nach dem 1:8 in Fehervar schwer daran zu glauben, dass die Haie ausgerechnet gegen Salzburg die Kurve kratzen. Nach schwachem Saisonstart durfte man beim ersten Treffen in der Tiwag-Arena einen 6:5-Erfolg feiern. Seitdem haben sich die Bullen stark stabilisiert, die Wellen haben die Haie im Dezember indes wieder nach unten gezogen.

Den Innsbruckern hilft nur der Druck auf die Taste „Reset“. „Wir werden was ändern“, kündigt Coach Rob Pallin an, dass er die Linien wieder neu formieren wird. Wie er es in dieser Spielzeit schon öfter getan hat. Der 52-jährige Amerikaner ist auf der Suche nach jenem Reiz, der das Team endlich zusammenführt: „Es steht und fällt alles mit der Defensive.“ Die Haie haben mittlerweile klar am meisten Gegentreffer (121) kassiert, während Salzburgs Bullen mit der stärksten Offensive (120) anreisen.

„Jeder muss seinen Job erledigen“, weiß Kapitän Tyler Spurgeon: „Ich glaube nach wie vor an dieses Team.“ Der Glaube der Fans hat in den letzten Wochen gelitten. Vielleicht wäre an dieser Stelle auch Ex-Fußball-Coach Felix Magath zu zitieren: „Qualität kommt von Qual.“ Zumindest kann man sie nur ausspielen, wenn man hart arbeitet.


Kommentieren


Schlagworte