Lawinengefahr der zweithöchsten Stufe in vielen Gebieten der Alpen

Bern (APA/sda) - Neuschnee und Sturm lassen die Lawinengefahr steigen. Für weite Teile der Alpen warnt das Schweizer Institut für Schnee- un...

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Bern (APA/sda) - Neuschnee und Sturm lassen die Lawinengefahr steigen. Für weite Teile der Alpen warnt das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) vor großer Lawinengefahr. Das ist die zweithöchste von fünf Warnstufen. Große Lawinengefahr herrscht zu Weihnachten in Lagen ab 2200 Meter.

In vielen Gebieten sind laut SLF spontane Lawinen zu erwarten, und auch große Lawinen sind möglich. Unterhalb von etwa 2200 Metern über Meer könnten Lawinen vom Regen durchnässten Schnee mitreißen und bis ins Grüne vorstoßen, warnt das Institut. Ausgesetzte Teile von Verkehrswegen seien teilweise gefährdet.

Für den Schneesport abseits von gesicherten Pisten sind diese Verhältnisse laut SLF gefährlich. Schon einzelne Personen könnten eine Lawine auslösen - für Skitouren, Variantenabfahrten oder Schneeschuh-Wanderungen sei Zurückhaltung angebracht.

Unterhalb von 2400 Metern muss wegen des Regens mit Nass- und Gleitschnee-Lawinen gerechnet werden. In Lagen zwischen 2000 und 2400 Metern können einzelne dieser Schneerutsche auch groß sein.


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