Bericht: Kubas Revolutionspolitiker José Ramón Fernández ist tot

Der Mitbegründer der sozialistischen Partei auf Kuba soll den Berichten zufolge am Sonntag im Alter von 95 Jahren verstorben sein.

Aufnahme aus dem Jahr 2017: Jose Ramon Fernandez.
© AFP

Havanna – Er war Offizier während der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba und Mitbegründer der Kommunistischen Partei auf der sozialistischen Karibikinsel: Kubas José Ramón Fernández ist staatlichen Medienberichten zufolge am Sonntag (Ortszeit) im Alter von 95 Jahren gestorben. Dies berichtete die Zeitung der sozialistischen Regierungspartei Granma. Sein Leichnam werde eingeäschert, hieß es.

Fernández sei eine „außergewöhnliche Karriere im Dienste der Revolution“ gelungen, schrieb Granma. Zu seinen Funktionen gehörte auch das Amt des Vizepräsidenten des kubanischen Ministerrats und des Vorsitzenden des Nationalen Olympischen Komitee Kubas.

Am 17. April 1961 war eine exilkubanische Truppe in der Schweinebucht (Playa de Giron) an der Südküste Kubas gelandet mit dem Ziel, die Revolutionsregierung Fidel Castros zu stürzen. Die so genannte Brigade 2506 wurde von kubanischen Truppen binnen drei Tagen besiegt.

Die Regierung Kubas hatte unter wachsendem wirtschaftlichen Druck zuletzt eine vorsichtige Öffnung zugelassen. (dpa)

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Jose Ramon Fernandez mit Kubas Revolutionsführer Fidel Castro.
© AFP

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