Skispringen: Adaptierungen an Bergiselschanze für WM nötig

Innsbruck (APA) - Die Anlauflänge der Innsbrucker Bergiselschanze ist bei der Tournee-Konkurrenz am Freitag nach unten völlig ausgereizt wor...

Innsbruck (APA) - Die Anlauflänge der Innsbrucker Bergiselschanze ist bei der Tournee-Konkurrenz am Freitag nach unten völlig ausgereizt worden. Bei starkem Aufwind wurden die Springer aus der untersten Luke abgelassen, Sieger Ryoyu Kobayashi wählte sogar die kurzfristig installierte „Not-Luke“. Für die WM ab 19.2. sind Adaptierungen nötig: Zusätzliche Luken oder die Kürzung des Schanzentischs werden diskutiert.

Beide Änderungen verlangen eingehende Prüfung. OK-Chef und ÖSV-Vizepräsident Alfons Schranz erklärte am Montag gegenüber der APA - Austria Presse Agentur, dass Statiker berechnen müssen, ob der Einbau von Luken im Ausmaß von rund fünf Metern nach unten möglich ist. Hans-Martin Renn, Vorsitzender des FIS-Schanzenkomiteess berechnet, welche Auswirkung ein kürzerer Tisch auf die Flugbahn habe. Am Mittwoch wollen sich die Verantwortlichen für eine der zwei Maßnahmen entscheiden.

Die Adaptierungen sind wichtig, falls es bei der WM im unteren Bereich noch stärkeren Aufwind geben sollte, als es bei der Tournee der Fall war. ÖSV-Cheftrainer Andreas Felder hatte am Finaltag der Vierschanzentournee in Bischofshofen diese Problematik angesprochen.

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