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Hörl schießt scharf gegen Wohnpaket

Das geplante Interessentenmodell im Baulandgrundverkehr wird vom Wirtschaftsbund vehement abgelehnt. Kirche in der Pflicht.

Die Wirtschaft fühlt sich durch das geplante Paket für leistbares Wohnen im künftigen Grundverkehr regelrecht ausgesperrt.
© Thomas Böhm / TT

Innsbruck –Wirtschaftskammerboss Christoph Walser hat es bereits getan. Gestern legte der Obmann des VP-Wirtschaftsbundes, Nationalrat Franz Hörl, noch ein kräftiges Schäuferl Kritik nach. Stein des Anstoßes ist das jüngste Wohnpaket der Landesregierung. Die Wirtschaft läuft insbesondere gegen einen Punkt Sturm: Ist doch geplant, den Immobilienerwerb künftig insofern einzuschränken, als dass im Baulandgrundverkehr ein Interessentenmodell eingeführt werden soll. Kaufen dürfen demnach – in noch von der Landesregierung festzulegenden Gemeinden bzw. Regionen – künftig nur noch all jene, die einen begründeten Wohnbedarf nachweisen können: Tiroler wie EU-Bürger. Das soll die Immobilienspekulation hintanhalten und die Landflucht bremsen. Sollte auch das nichts nützen, kann sich die Regierung eine weitere Beschränkung lediglich auf Einheimische vorstellen.

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