Studie: China investiert weniger in USA und Europa

Peking/Frankfurt (APA/Reuters) - China hat einer Studie zufolge seine Investitionen in Europa und Nordamerika im vergangenen Jahr um fast dr...

Peking/Frankfurt (APA/Reuters) - China hat einer Studie zufolge seine Investitionen in Europa und Nordamerika im vergangenen Jahr um fast drei Viertel zurückgefahren. Die Direktinvestitionen summierten sich nur noch auf 30 Milliarden Dollar, nachdem es 2017 noch 111 Milliarden Dollar gewesen seien, geht aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie mit dem Institut Rhodium Group hervor.

Allein in den USA sei es zu einem Einbruch um 83 Prozent gekommen, der auf den Handelskonflikt und politischen Spannungen zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaft zurückzuführen sei. Auch in Europa gab es einen deutlichen Rückgang, doch konnten Deutschland, Frankreich und Spanien gegen den Trend mehr chinesische Investitionen anlocken.

Wegen verschärfter regulatorischer Vorschriften seien in Nordamerika mehr als 14 chinesische Investitionen in Nordamerika mit einem Gesamtvolumen von vier Milliarden Dollar abgeblasen worden. In Europa seien es sieben im Wert von 1,5 Milliarden Dollar gewesen. Auch strengere Investitionskontrollen in der Volksrepublik hätten zu dem Rückgang beigetragen.

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