Grüne Lunge für die italienische Hauptstadt

Das Wandgemälde „Hunting Pollution“ soll den gleichen Effekt wie 30 Bäume haben und an einer hochfrequentierten Kreuzung in Rom die Schadstoffe absorbieren.

"Hunting Pollution": Das Kunstwerk von Federico Massa alias Iena Cruz zeigt einen Reiher, der sich über fünf Stockwerke erstreckt. Das 1000-Quadratmeter-Gemälde soll dank einer speziellen Anti-Smog-Farbe den gleichen Effekt wie 30 Bäume haben.
© Caroline Mann

Von Manuel Lutz

Die Autos drängen sich Stoßstange an Stoßstange, die Ungeduld der Lenker wird mit einem Hupkonzert zum Ausdruck gebracht. Zahlreiche Hochhäuser komplettieren das triste Erscheinungsbild des Viertels Ostiense in Rom. Von der ewigen Stadt, die mit historischen Bauten beeindruckt und den zahlreichen schmalen Gassen Charme versprüht, ist in dem Arbeiterviertel nicht viel zu sehen. Graffiti gehören wie die schlechte Luft zu der Wohngegend, die einer Betonlandschaft gleicht. Für eine bunte Untermalung sorgt nun ein überdimensionaler Vogel an der Kreuzung Via del Porto Fluviale und Via delle Conce, der schon von Weitem ins Auge sticht. Das Kunstwerk soll jedoch nicht nur optisch begeistern, sondern auch seinen Betrachtern Nutzen bringen. 1000 Quadratmeter ist die Wandmalerei „Hunting Pollution“ groß. Die Besonderheit: Das Gemälde wirkt wie ein kleiner Wald mit 30 Bäumen, der die Luft reinigen soll – eine Art grüne Lunge für die italienische Hauptstadt.

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