Pächterwechsel: Protest gegen Neuvergabe der Möslalm

Nach 86 Jahren gibt es auf der städtischen Alm einen Pächterwechsel, FPÖ und Gerechtes Innsbruck sind sauer. Die Stadt argumentiert damit, dass der neue Pächter das “konsequentere Angebot“ vorgelegt hat.

Die Möslalm im Karwendel ist im Besitz der Stadt Innsbruck. Mit der Sommersaison soll es dort zu einem Pächterwechsel kommen.
© Stadt Innsbruck

Von Denise Daum

Innsbruck –Seit den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wird die Möslalm im Karwendelgebirge von der Familie Kircher bewirtschaftet. Der Alm ist eine eigene Alm-Sennerei angeschlossen, bis zu 250 Stück Vieh weiden dort oben. Die Stadt Innsbruck als Eigentümerin hat aufgrund des Auslaufens des Pachtvertrags mit Ende 2018 die Alm neu ausgeschrieben, worauf drei Bewerbungen eingegangen sind. Die Koalition hat gestern im Stadtsenat einstimmig beschlossen, nicht mehr der Familie Kircher, sondern einem Bewerber aus Leutasch den Zuschlag zu erteilen. Grundlage für diese Entscheidung ist, „dass dessen Angebot das konsequentere war“, wie der für Forstwirtschaft zuständige Vizebürgermeister Franz Gruber erklärte.

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