Transit: Der Brenner bleibt der billige Jakob der Alpen

Der Transitverkehr steigt, Hoffnungen auf eine Korridor-Maut schwinden. Platter und Kompatscher wollen mit ihrem Latein aber noch nicht am Ende sein.

(Symbolfoto)
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck, Bozen –Die Zahlen sind ernüchternd, die politischen Beteuerungen fast schon stereotyp: 2,4 Millionen Lkw fuhren im Vorjahr auf der Brennerachse, in Tirol bezahlen die Frächter dafür 80 Cent pro Kilometer Maut. Doch ab dem Brenner sind es nur 16 Cent, in Bayern in etwa gleich wenig. Daran wird sich so rasch nichts ändern, weil Bayern politisch gar nicht daran denkt, die Maut anzuheben, und das italienische Transportministerium keine Erhöhung auf der Südtiroler Brennerautobahn ermöglicht. Der Brenner bleibt auch weiterhin für Lkw der billige Jakob der Alpenpässe.

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