Handelsverband forciert Einstieg der Händler in Online-Verkauf

Wien (APA) - Der Handelsverband will das Online-Geschäft vorantreiben. Das Ziel sei ehrgeizig, man wolle den Anteil der österreichischen Hän...

Wien (APA) - Der Handelsverband will das Online-Geschäft vorantreiben. Das Ziel sei ehrgeizig, man wolle den Anteil der österreichischen Händler, die einen Webshop betreiben, in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. Aktuell verfüge nur ein Drittel der Händler über einen Webshop, so der Verband, der ein Paket zur Erleichterung des Einstiegs in den eCommerce geschnürt hat.

In Deutschland würden mehr als zwei Drittel der Händler - auch - über diesen Kanal verkaufen - „was sich nicht zuletzt in massiven Kaufkraftabflüssen zum Nachbarn“ niederschlage.

„Wir kennen die Herausforderungen, mit denen sich unsere mittelständischen Händler tagtäglich beschäftigen müssen, aus erster Hand. Da bleibt oft kaum noch Zeit für strategische Überlegungen rund um Omnichannel und Digitalisierung“, erklärte Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will am Donnerstag laut Pressemitteilung. „Hier wollen wir gezielt unterstützen - mit einem flexiblen Werkzeugkasten speziell für KMU.“

Mit dem eCommerceStarterkit zum Festpreis bekomme der Händler eine vollwertige digitale Warenwirtschaft, einen aktiven Webshop mit Suchmaschinenoptimierung sowie Hosting mit hoher Performance und Ausfallssicherheit, so der Verband. Innerhalb von drei bis maximal sechs Monaten „wird aus dem stationären Händler ein Omnichannel-Händler und die Weichen für Wachstum, Erweiterung auf Marktplätze und Internationalisierung sind gestellt“, betont der Verband. Gleichzeitig mit dem Starterkit werde auch das Service-Paket KMU-Retail Toolkit aus der Taufe gehoben, das eine Weiterentwicklung der Plattform Retail 24/7 sei.

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