Luitz kämpft vor Sportgerichtshof CAS um aberkannten Weltcupsieg

Wie seine Anwältin mitteilte, gehen die Berufungsunterlagen am Mittwoch in die Post. Luitz sieht einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien.

Luitz kämpft weiter am Grünen Tisch um seinen ersten Weltcupsieg.
© gepa

Lausanne – Skirennfahrer Stefan Luitz wehrt sich wie angekündigt vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gegen den Verlust seines ersten Weltcup-Sieges. Die entsprechenden Berufungsunterlagen sollen am Mittwoch in die Post gehen, teilte seine Anwältin der Deutschen Presse-Agentur mit. Einen Antrag auf einstweilige Aussetzung der Strafe hatte der CAS vor knapp drei Wochen abgelehnt.

Luitz hatte bei seinem Sieg in Beaver Creek Anfang Dezember in einem Aufenthaltsbereich an der Rennstrecke Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet und damit gegen das Reglement des Internationalen Skiverbandes (FIS) verstoßen. Die FIS disqualifizierte Luitz deswegen wegen eines Regelverstoßes für das Rennen und folgte damit einer Formulierung im entsprechenden Paragrafen des Anti-Doping-Reglements. Damit erbte nachträglich Österreichs Skistar Marcel Hirscher den Sieg in Beaver Creek.

Luitz wehrt sich gegen die Strafe und begründet dies unter anderem damit, dass Sauerstoffzufuhr von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) explizit erlaubt ist und es damit einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien gibt. „Es geht auch darum, ob die Regel so Bestand haben kann oder im Sinne aller Athleten korrigiert werden muss“, hatte Luitz‘ Anwältin zuletzt gesagt. (APA)

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