Ohne Solar am Dach scheitern Energieziele in Tirol

Eine Studie des Landes schlägt Alarm: Tirol hinkt bei Energiewende hinten nach. Bis 2050 müssen 50 Prozent weniger Energie verbraucht werden. Dazu benötigt es noch viel rigorosere Maßnahmen beim Energiesparen und den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Ein Zwischenbericht zu Tirols Bemühungen, 2050 energieautonom zu werden, lässt keine Zweifel aufkommen.
© iStockphoto

Von Peter Nindler

Innsbruck – Hinter der Studie „Ressourcen- und Technologieeinsatz-Szenarien Tirol 2050“ der Uni Innsbruck, des Management Centers Innsbruck und der Wasser Tirol steckt ein klarer Handlungsauftrag für die Landespolitik: Das Ziel, 2050 energieautonom zu werden und ohne fossile Importe wie Öl auszukommen, ist ambitioniert. Und nach heutigem Stand braucht es dazu einen noch größeren Einsatz für die Energiewende, als bisher angenommen. Denn in allen untersuchten Energieverbrauchs-Szenarien müssen sämtliche in Tirol verfügbaren erneuerbaren Energieressourcen ausgereizt werden. Das trifft nicht nur auf den Ausbau der Wasserkraft (+ 2,8 Terawattstunden) zu, sondern auch auf die Photovoltaik (PV) – also die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie.

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