ZukunftsRaum 2030: Für wen bauen wir die ganzen Wohnungen?

Das Zukunftspapier des Landes wirft die Frage auf, ob nicht schon lange am Bedarf vorbei Wohnungen gebaut werden und nur Anleger profitieren. So viel kommt jedenfalls nicht an Bevölkerung nach.

Blick über Innsbruck.
© Johanna Boehm

Von Anita Heubacher

Innsbruck –Österreich- und Tirol-Karten, Balken- und Kuchendiagramme und die Bevölkerungspyramide zieren das Büro von Raumordner Robert Ortner. Der Abteilungsvorstand hat mit seinem Team den ZukunftsRaum, das Strategie- und Raumordnungspapier des Landes, evaluiert. „Erfunden“ in den Nullerjahren, verschwand das Strategiepapier immer wieder gerne in der Schublade. Als „Papiertiger“ will Ortner es dennoch nicht verstanden wissen. „Einiges wurde umgesetzt“, sagt er und verweist auf die Planungsverbände, die die damalige Raumordnungslandesrätin Anna Hosp ins Leben gerufen hatte.

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