Mutter getötet: Steirer in Leoben vor Gericht

Leoben/St. Peter-Freienstein (APA) - Ein Steirer steht heute, Freitag, wegen der Tötung seiner eigenen Mutter in Leoben vor Gericht. Der Man...

Leoben/St. Peter-Freienstein (APA) - Ein Steirer steht heute, Freitag, wegen der Tötung seiner eigenen Mutter in Leoben vor Gericht. Der Mann soll die 50-Jährige im Mai des vergangenen Jahres mit mehr als 30 Messerstichen getötet haben. Da er laut Gutachten an paranoider Schizophrenie leidet und nicht zurechnungsfähig war, erwartet ihn wohl eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Ein Streit wegen „Kleinigkeiten“ war laut dem damals 31-Jährigen der Tat in der Nacht auf den 10. Mai in St. Peter-Freienstein vorausgegangen. Dann soll er ein Küchenmesser mit 15 Zentimeter langer Klinge aus einer Lade genommen und mehrfach zugestochen haben. Bei der Obduktion wurden zahlreiche Stichwunden im Rücken, Oberkörper, Hals und Gesicht des Opfers gefunden. Nach dem Angriff machte sich der Steirer davon und wurde mitten in der Nacht nur in Unterhose bekleidet am Bahnhof in Leoben aufgegriffen. Man brachte ihn in eine Nervenklinik, wo er wenig später festgenommen wurde. Er gestand die Messerstiche gegenüber den Ermittlern. Die Verhandlung ist für einen Tag anberaumt.

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