Lawinengefahr in Tirol stieg wieder auf „erheblich“

In Tirol stieg die Lawinengefahr wieder auf Stufe 3 der fünfteiligen Skala. Gefahrenstellen befinden sich hauptsächlich an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen.

(Symbolfoto)
© APA/Gindl

Innsbruck — Mit Neuschnee und starkem Wind ist am Montag in Tirol die Lawinengefahr wieder verbreitet auf „erheblich" angestiegen, also auf Stufe 3 der fünfteiligen Skala. Vor allem oberhalb der Waldgrenze entstanden umfangreiche Triebschneeansammlungen, teilten die Experten des Landes mit. Diese frischen Triebschneeansammlungen können schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst und vereinzelt groß werden.

Die Gefahrenstellen würden sich hauptsächlich an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen befinden und seien bei schlechter Sicht kaum zu erkennen. Heikel seien auch Stellen, wo Oberflächenreif eingeschneit wurde. Vorsicht war laut Lawinenwarndienst vor allem an steilen Schattenhängen im Bereich der Waldgrenze sowie unterhalb der Waldgrenze geboten.

Im häufig befahrenen Variantengelände und auf „Modetouren" sei die Lawinensituation günstiger. Es bestehe jedoch eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen, vor allem unterhalb von rund 2400 Metern an steilen Grashängen. Gleitschneelawinen können zu jeder Tages- und Nachtzeit abgehen, hieß es.


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