Rotes Lob für schwarzen Tratter

Mehrere Millionen Euro erhofft sich Raumordnungslandesrat Johannes Tratter (VP) durch die Einführung einer Freizeitwohnsitzabgabe. Diese Ein...

Landesrat Hannes Tratter.
© Andreas Rottensteiner / TT

Mehrere Millionen Euro erhofft sich Raumordnungslandesrat Johannes Tratter (VP) durch die Einführung einer Freizeitwohnsitzabgabe. Diese Einnahmen sollen an die Gemeinden fließen. Geplant ist – zusätzlich zur Tourismusabgabe – ab 2020 eine gestaffelte Abgabe von 100 bis maximal 2200 Euro. Lob kommt vom designierten SPÖ-Landeschef, zugleich auch Bürgermeister von Sellrain, Georg Dornauer: „Die Zweitwohnsitzabgabe ist ein gerechter Beitrag zum Wohle unserer Gemeinden, die für die zahlreichen Feriensitze im Land schließlich die Infrastruktur bereitstellen.“

Einen Rechtsanspruch auf den „Papa-Monat“ fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth: „Das Familienbild hat sich schon längst gewandelt, nur die Politik hinkt noch hinterher.“ Ein Rechtsanspruch wäre für junge Familien ein Meilenstein: „Ein bezahlter Papa-Monat mit voller arbeits- und sozialrechtlicher Absicherung wäre längst überfällig.“ (TT)

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