Ehemann in Wien erstochen: 38-Jährige in U-Haft

Die 38-Jährige hatte nach ihrer Festnahme von wiederholten körperlichen Übergriffen des 40-Jährigen auf sie und ihre 18 Jahre alte Tochter berichtet. Ein solcher soll auch unmittelbar der Bluttat vorangegangen sein.

In einem Wohnhaus in Wien-Liesing wurde ein 40-Jähriger erstochen.
© APA

Wien – Über die 38-jährige Frau, die am vergangenen Samstag in Wien-Liesing ihren eigenen Angaben zufolge ihren Ehemann mit einem Messerstich in die Brust getötet hat, ist am Dienstag die bei Mordverdacht bedingt obligatorische U-Haft verhängt worden. Das teilte die Sprecherin des Landesgerichts, Christina Salzborn, mit. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, die Frau war vor dem Haftrichter anwaltlich nicht vertreten.

Die 38-Jährige hatte nach ihrer Festnahme von wiederholten körperlichen Übergriffen des 40-Jährigen auf sie und ihre 18 Jahre alte Tochter berichtet. Ein solcher soll auch unmittelbar der Bluttat vorangegangen sein. Ob eine mögliche Notwehr-Situation vorgelegen hat, obliegt zunächst der Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde hat das Beweismaterial – die Aussagen der Beschuldigten und der im Tatzeitpunkt in der Wohnung anwesenden Tochter, das Obduktionsgutachten und die Feststellungen eines Sachverständigen für Gerichtsmedizin – zu sammeln und einer Beurteilung zu unterziehen. (APA)

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