Papamonat - WKÖ und IV warnen vor Belastungen für Unternehmen

Wien (APA) - Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung warnten am Mittwoch vor Belastungen für Unternehmen beim geplanten Papamonat. Ma...

Wien (APA) - Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung warnten am Mittwoch vor Belastungen für Unternehmen beim geplanten Papamonat. Man stünde hinter einer partnerschaftlichen Kinderbetreuung zwischen Müttern und Vätern, aber in Zeiten einer abschwächenden Konjunktur dürfe es keine zusätzlichen Belastungen geben.

Beide Interessensvertretungen plädierten dafür, die Neuregelung der europäischen Vereinbarkeits-Richtlinie abzuwarten.

Arbeiterkammer und Gewerkschaft pochten indes darauf, dass es auf den Papamonat einen Rechtsanspruch geben müsse. AK-Präsidentin Renate Anderl forderte zudem, dass die Arbeitnehmervertretung in die gesetzliche Ausgestaltung eingebunden werde. „Die notwendigen Details, wie Kündigungsschutz und Ankündigungsfrist gehören zwischen Regierung und Sozialpartnern ausverhandelt. Die AK steht dafür jederzeit bereit.“

SPÖ, Liste Jetzt und Grüne zeigte sich über das Einlenken der ÖVP erfreut.

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