Im Sommer startet der Focus ST zweimal
Der Focus ST wird einerseits mit einem 190 PS starken Zweiliter-Turbodiesel angekündigt, andererseits mit einem neuen 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner.
Wien –Ford lanciert zwei neue Topversionen seines noch recht frischen Kompaktwagens. Der Focus ST wird einerseits mit einem 190 PS starken Zweiliter-Turbodiesel angekündigt, andererseits mit einem neuen 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner. Die Drehmoment-Ausbeute ist in beiden Fällen beachtlich, denn der Selbstzünder generiert 400 Newtonmeter maximal, der Ottomotor stemmt sogar 420 Nm. Im zweiten Fall schwärmt der Hersteller von einem „direkten und feinfühligen Ansprechverhalten“. Außerdem profitiert das Aggregat von einer „hochmodernen Anti-Lag-Funktion“ – damit wird dem Absinken des Ladedrucks beim Hochschalten entgegengewirkt, ein befürchtetes Turboloch bleibt somit weitgehend aus.
Für den etwas schwächeren Diesel spricht unter anderem, dass schon ab 1500 Touren ein Drehmoment von 360 Newtonmetern bereitsteht (die oben angeführten 400 Nm liegen zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen/Minute an), und die Umsetzung von innermotorischen Verbesserungen, etwa der Einsatz von speziellen Stahlkolben.
Das ab Werk an Bord befindliche Sechsgang-Schaltgetriebe ist mit verkürzten Schaltwegen versehen, für den Benziner gibt es optional eine Siebenstufenautomatik. Dieser kann sich überdies mit einem elektronischen Sperrdifferenzial an der Vorderachse, serienmäßig eingebaut, in Szene setzen: Bei bestimmten Fahrsituationen können bis zu 100 Prozent des Drehmoments auf ein einzelnes Rad gelenkt werden.
Der Marktstart für den Focus ST, Limousine wie Traveller, ist für den kommenden Sommer vorgesehen. (hösch)
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