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Rendi-Wagner in Madrid: „Es ist Zeit, rote Linien zu ziehen“

Die österreichische SPÖ-Parteichefin trat vor den Delegierten am Parteikongress in Madrid auf. Es sei Zeit für einen neuen Sozialvertrag, so Pamela Rendi-Wagner.

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SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner im Gespräch mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez.
© SPÖ

Madrid – Es ist an der Zeit, rote Linien zu ziehen, sagte die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner in ihrer Rede am Parteikongress der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) in Madrid am Samstag. Vor allem angesichts des Einflusses rechter Parteien in Europa, aber ebenso gegen die Steuervermeidung großer Digital-Konzerne.

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Diese sei das größte Hindernis für eine faire Verteilung von Wohlstand. „In unserem System läuft vieles falsch!“, so Rendi-Wagner.

Altenpflege, gleicher Zugang zur Altenpflege, leistbares Wohnen, soziale Absicherung und die Rechte der Arbeiter: Es sei die Aufgabe der Sozialdemokratie sich um all diese Bereiche zu kümmern. „Und wer, wenn nicht wir, wird dafür sorgen, dass Digitalisierung nicht zur Bedrohung, sondern zur Chance für ein besseres Leben für alle wird“, sagte sie.

Die kommenden Wahlen seien richtungsweisend, betonte die SPÖ-Vorsitzende zu Beginn ihrer Rede. „Wir könnten weiter in einem Europa leben, wie wir es kennen, oder wir könnten deutliche Verschlechterungen zu spüren bekommen.“ Es sei die Aufgabe der Sozialdemokratie, Europa zu verteidigen. Konservative, Liberale und vor allem die extreme Rechte würden sich nicht um richtige Balance kümmern.

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„Europa ist ein Versprechen für eine friedliche und wohlhabende Zukunft“, sagte Rendi-Wagner. Daran müsse man die Menschen erinnern. Titel des Panels, war „Leading change: It‘s time for a new social contract“. Dieser Sozialvertrag soll heute verabschiedet werden. (APA)


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