Frauen für Fairness, Südtirol muss sparen

Er nennt sich „Equal Pay Day“ und ist für Österreichs Frauen alles andere als ein Grund zum Feiern. Im Schnitt, so VP-Nationalrätin Elisabet...

Er nennt sich „Equal Pay Day“ und ist für Österreichs Frauen alles andere als ein Grund zum Feiern. Im Schnitt, so VP-Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller, würden Frauen vom 1. Jänner bis 26. Februar, also bis gestern, gratis arbeiten. Da Frauen in Tirol noch schlechter verdienen würden, erstreckt sich dieser Zeitraum hierzulande gar bis zum 11. März. „Gleiche Chancen beginnen beim Einkommen und sorgen für wirtschaftliche Unabhängigkeit.“ Pfurtscheller fordert daher erneut, dass „Frauen für ihre Leistungen gerecht und fair entlohnt werden“.

Sparen heißt es dieser Tage in Südtirol. „Wir brauchen einen Kurswechsel bei den laufenden Kosten“, gab LH Arno Kompatscher (SVP) gestern bekannt, dass der Südtiroler Landeshaushalt im laufenden Jahr um etwa 70 Millionen geringer ausfallen werde. Bis April soll ein Haushaltsänderungsgesetz vorgelegt werden. Die Regierung werde bis dahin alle Budgetposten auf Einsparpotenziale prüfen. (TT)


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