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Projekt soll heuer starten: Kirchberg baut sich eigenes Glasfasernetz

Noch heuer fällt der Startschuss für das Infrastrukturprojekt. Bei der Gemeindeversammlung wurde es der Bevölkerung präsentiert.

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Internet und Vernetzung sind ein wichtiges Zukunftsthema auch in den ländlichen Regionen.
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Von Harald Angerer

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Kirchberg i. T. –Die Versorgung mit Breitband-Internet stellt die Gemeinde Kirchberg nun auf eigene Beine. Um nicht mehr von verschiedensten Anbietern abhängig zu sein, investiert die Ort in ein flächendeckendes Glasfasernetz. Bei der Gemeindeversammlung am Donnerstagabend wurde das Vorhaben nun der Bevölkerung präsentiert.

Das Projekt wird gemeinsam mit den Gemeinden des Planungsverbandes Brixental – Wildschönau und unter Mithilfe von Communal Connect und der Breitbandserviceagentur Tirol des Landes geplant und errichtet. „Der Bedarf an schnellem Internet wird immer größer. In den Städten ist man hier zum Teil schon ganz gut ausgebaut, aber am Land sind wir zum Teil schon jetzt unterversorgt“, schildert Robert Spuller von Communal Connect. Er präsentierte die Pläne für den Ausbau in Kirchberg. So soll jedes Gebäude in Zukunft versorgt werden.

„Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und soll schon heuer starten“, schildert Bürgermeister Helmut Berger. Dabei werde man aber nicht für die neuen Leitungen alleine Grabungsarbeiten durchführen. „Wir werden in den kommenden Jahren bei allen Bauvorhaben die Lichtwellenleiter mit verlegen“, schildert Bürgermeister Berger. Um möglichst rasch eine große Fläche des Gemeindegebiets abdecken zu können, sind auch interimistische Lösungen möglich. „Es ist durchaus denkbar, dass oberirdische Übergangslösungen errichtet werden“, erklärt dazu Arno Abler, Geschäftsführer der Breitbandserviceagentur Tirol.

In der Planung wird auch berücksichtigt, wie groß der Bedarf der Gebäude ist, also auch ob Vermietungen oder mehrere Parteien im Haus wohnen. „Damit alle ausreichend versorgt sind“, sagt Spuller.

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Ebenfalls präsentiert wurden den Kirchbergern die Pläne für die Sanierung der Tiefgarage „Pöllmühle“ und das darauf geplante Haus der Musik. Bereits nach Ostern sollen die Bauarbeiten starten. Die Sanierung der Tiefgarage ist dringend notwendig, da Wasser eindringt. Auch sollen die Stellplätze größer und die Abfahrt erleichtert werden. Im Haus der Musik ist das neue Probelokal der Musikkapelle vorgesehen und auch ein Lift, mit dem die Tiefgarage nun barrierefrei errichtet werden kann. Für die Tiefgarage sind 1,3 Millionen im Budget vorgesehen, für das Haus der Musik eine weitere Million Euro. Die Fertigstellung der Tiefgarage soll bis Jahresende erfolgen.


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