Landecker Tagespflege „Sunnenplatzl“ startet am Montag

Bis zu zwölf Klienten können im „Sunnenplatzl“ in gemütlicher Atmosphäre betreut werden, um pflegende Angehörige zu entlasten.

Im „Sunnenplatzl“ (Landecker Haus der Tagespflege) freuen sich die „Geburtshelfer“ auf den Start am Montag.
© Zangerl

Landeck –Nach Monaten der Konzept- und Bauphase öffnet mit der Tagespflege am Montag, 4. März, eine neue Einrichtung des Sozial- und Gesundheitssprengels (SGS) Landeck-Zams-Schönwies-Fließ. Der Standort liegt in einem idealen Umfeld – unweit des Landecker Altenheims, des Hauses für betreubares Wohnen und des Sprengelbüros.

Beim öffentlichen Namenswettbewerb, initiiert vom Sprengel-Team, fand das Oberländer Dialektwort „Sunnenplatzl“ die größte Zustimmung. Im „Sunnenplatzl“ werden Klienten jeden Montag, Dienstag und Mittwoch jeweils von 9 bis 16 Uhr betreut, ein Team mit ausgebildeten Fachkräften und ehrenamtlichen Helfern hat sich formiert. Die Einrichtung entstand mit dem Ziel, pflegende Angehörige zu entlasten. „Im ,Sunnenplatzl‘ möchten die Mitarbeiter mit den künftigen Gästen auch so sonnig leben“, hob Sprengelgeschäftsführerin Doris Habicher hervor.

Im Beisein von Repräsentanten der künftigen „Schnittstellenpartner“ erläuterte die Assistentin der Geschäftsführung, Corinna Zangerl-Falkeis: „Die Tagespflege bietet Raum für betreuungs- und pflegebedürftige Menschen. Die Einrichtung können Klienten mit Hauptwohnsitz in den Sprengelgemeinden nutzen.“ Zudem müsse eine Pflegeeinstufung vorliegen sowie Transport- und Sitzfähigkeit gegeben sein. „Zu bezahlen ist ein Selbstkostenanteil, der analog zum Tiroler Mindestsicherungsgesetz berechnet wird“, so Zangerl-Falkeis.

Für weitere Infos steht die mobile Sozialarbeiterin Manuela Juen unter der Hotline 0699/16660243 zur Verfügung. Laut Juen ist der erste Schnuppertag für alle Klienten kostenfrei.

Die Räume im „Sunnenplatzl“ präsentieren sich einladend und freundlich, ausgestattet sind sie mit Kachelofen und Zirbenholztäfelung. Sprengelobmann Toni Pircher sagte, „dass die Ausbauarbeiten so weit wie möglich von lokalen Firmen erledigt worden sind“.

Zur Premiere am Montag haben bereits zwölf Klienten ihr Kommen zugesagt. Für die kommenden Tage sind noch Restplätze frei.

„Die pflegenden Angehörigen sollen ein gutes Gefühl haben, wenn ihre Liebsten bei uns in gemütlicher Atmosphäre betreut werden“, wünscht sich Habicher. (za)


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