Der Krampf mit den Venen in der Schwangerschaft

Die Mehrheit der Frauen plagt sich in der Schwangerschaft mit Krampfadern. Ausgedehnte Varizen erhöhen zudem das Thromboserisiko. Rüdiger Seiler, Gefäßchirurg am Krankenhaus Schwaz, erklärt, wie Krampfadern entfernt werden und wann man schnellstens Hilfe braucht.

Spezielle stützende Heilbehelfe entlasten die Venen in der Schwangerschaft.
© iStockphoto

Von Theresa Mair

Der einen ist übel, die andere legt 20 Kilo zu, hat mit Wasser in den Beinen oder Zucker zu kämpfen. Bei nicht wenigen Frauen schlängeln sich plötzlich würstelige Krampf­adern die Beine hinauf. In gesundheitlicher Hinsicht ist so eine Schwangerschaft oft keine Gaudi. Vor allem mit Problemen in den Venen ist nicht zu spaßen. „Das Risiko einer Venenthrombose ist in der Schwangerschaft um das Vierfache erhöht“, sagt Rüdiger Seiler, Leiter der Gefäßambulanz am Bezirkskrankenhaus Schwaz. Darauf folgende Lungenembolien gehören zu den häufigsten Todesursachen in der Schwangerschaft. Doch mehr dazu später.

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