Roter Sesseltanz und Adler-Bekenntnisse zu Franz Hörl
Der neue SPÖ-Chef Georg Dornauer war gestern bemüht, keine öffentliche Debatte über die Übergabe des Klubvorsitzes von Elisabeth Blanik an ihn aufkommen zu lassen. Wellen schlägt derzeit auch die Debatte um ÖVP-Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl.
Der neue SPÖ-Chef Georg Dornauer war gestern bemüht, keine öffentliche Debatte über die Übergabe des Klubvorsitzes von Elisabeth Blanik an ihn aufkommen zu lassen. Dass er ihn übernehmen werde, sei schließlich klar, „das sieht auch die Bundespartei so“, sagt Dornauer. Jedenfalls will er mit Blanik einen Termin definieren, um einen zeitnahen Wechsel zu vereinbaren.
Wellen schlägt derzeit auch die Debatte um ÖVP-Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl. Der Präsident und die Sprecherin der Tiroler Adlerrunde, Anton Pletzer und Ingeborg Freudenthaler, wiesen gestern darauf hin, „dass wir voll hinter Franz Hörl stehen“. Dass er nicht immer leise agiere, wisse jeder, dass er manchmal überzeichne, auch. „Aber so ist er halt. Jedenfalls ist das kein Grund, ihn abzusägen“, teilen sie mit.
Erfreut über den Vorstoß von Bildungsminister Heinz Faßmann (VP), ab dem Schuljahr 2020/2021 (Oberstufe und polytechnische Schulen) in Etappen einen verpflichtenden Ethikunterricht einzuführen, zeigt sich VP-Klubobmann Jakob Wolf: „Die intensive Auseinandersetzung mit ethischen Fragen, wie sie heute auch in jedem Religionsunterricht stattfindet, ist wichtig für alle Heranwachsenden und für unsere Gesellschaft insgesamt.“ (pn, TT)