Signal zu spät bemerkt: Schranke schloss sich beim Überqueren
Zwischen zwei Schranken eingeschlossen wurde der Kleintransporter eines 39-jährigen Rumänen in Strengen. Der kommende Zug streifte das Auto.
Strengen – Da ein herkömmliches Zufahren zu einem Sendemast wegen der winterlichen Fahrbahnverhältnisse nicht möglich war, wollte ein rumänischer Monteur am Mittwochnachmittag mit seinem Kleintransporter eine Bahnüberfahrt in Strengen rückwärts überqueren. Der 39-Jährige fuhr gegen 15.50 Uhr also bei geöffnetem Schranken rückwärts über die Bahngleise in Richtung Dorf.
Er bemerkte zu spät, dass sich das Lichtsignal bereits auf Rot umgestellt hatte und sich die Schrankenanlage schloss, als er mit seinem Auto auf den Gleisen stand. Der Mann versuchte, den Schranken zu heben, schaffte es aber nicht, ihn zu bewegen. Also stellte er den Kleintransporter parallel zwischen den Gleisen ab und verließ die Bahnanlage.
Weil der Zwischenraum zwischen den Gleiskörpern aber zu gering war, streifte die vorbeifahrende Railjet-Zuggarnitur das Auto. Am Zug entstand kein Schaden, der rechte Außenspiegel des Kleintransporters wurde beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. (TT.com)