Bestes Weltcup-Ergebnis für Brem seit drei Jahren, Vlhova siegte
Petra Vlhova vertagte mit ihrem Sieg die Entscheidung um Kristall im Riesentorlauf. Hinter der Slowakin belegten Viktoria Rebensburg (GER) und Mikaela Shiffrin (USA) die Plätze zwei und drei. Eva-Maria Brem wurde gute Sechste.
Spindlermühle - Weltmeisterin Petra Vlhova entschied den Riesentorlauf in Spindleruv Mlyn für sich. Die Slowakin setzte sich am Freitag in dem tschechischen Ski-Ressort vor der Deutschen Viktoria Rebensburg (+ 0,11 Sekunden) und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin durch (+ 0,60). Im Disziplin-Weltcup liegt Shiffrin 97 Punkte vor Vlhova in Führung, die Entscheidung zwischen den beiden fällt damit beim Finale in Soldeu.
Brem träumte schon lange von so einem Ergebnis
Noch mehr wie die Siegerin strahlte an diesem Tag aber eine Tirolerin. Eva-Maria Brem belegte Rang sechs und feierte ihr bestes Weltcup-Ergebnis seit drei Jahren (2016/4. Platz beim Weltcup-Finale in St. Moritz). Erstmals seit ihrem Comeback nach schwerer Verletzung im November 2016 (Schien- und Wadenbeinbruch) fuhr die Münsterin in die Weltspitze.
"Von so einem Ergebnis habe ich schon lange geträumt, ungefähr zwei Jahre", gestand Brem. "Es war ein super Rennen von mir. Es wäre mehr drinnen gewesen im zweiten Durchgang, nach der langen Leidenszeit kann ich mir heute die ein, zwei kleinen Fehler verzeihen und zufrieden sein", zog die 30-Jährige Bilanz. Mit dem Top-Resultat qualifizierte sich Brem auch für das Weltcup-Finale in Soldeu kommende Woche: "Tagesziel mehr wie erreicht!"
Die übrigen Österreicherinnen? Katharina Truppe schaffte als Achte ihr bisher bestes Riesentorlauf-Ergebnis, Ricarda Haaser kam auf Platz neun. Katharina Liensberger landete an der 19. Stelle, Bernadette Schild wurde 24.
Am Samstag steht mit dem Slalom (10.30/13.30 Uhr - live TT.com-Ticker) das letzte Damen-Rennen vor dem Weltcup-Finale an. (TT.com)