Alpenvolleys-Coach Chrtiansky: „Jungs müssen aufhören rechnen“
Nach der Niederlage gegen Frankfurt gab es bei Hypo Gesprächsbedarf.
Innsbruck –Dass man gegen den letztjährigen Dritten der deutschen Volleyball-Liga, Frankfurt, verlieren kann, steht außer Frage. Trotzdem zeigte sich auch der Headcoach der Hypo Tirol Alpenvolleys, Stefan Chrtiansky, etwas verwundert, dass seine Truppe vor 900 Fans in der Olympiahalle mit 2:3 den Kürzeren zog.
„Die Jungs waren mental nicht da, wo ich sie nach dem 3:2-Sieg bei Friedrichshafen erwartet habe“, startete der Slowake gestern seine Nachbesprechung: „Sie müssen aufhören zu rechnen.“ Das belastende Kopfkino würde so oder so noch früh genug kommen. Spätestens, wenn die Play-offs nach den letzten beiden Grunddurchgangsspielen (Düren, VCO Berlin) starten.
Am Samstagabend überraschten die Leistungsträger mit Schwankungen. Chrtiansky: „Einmal war Hugo nicht auf der Höhe, dann Kirill (Klets, Anm.), dann Pawel (Halaba, Anm.) – nie waren alle zugleich präsent.“ Vor allem den vierten Satz hätte man nicht mehr aus der Hand geben dürfen: „Da haben wir ab Punkt 16, 17 nicht mehr mit der letzten Konsequenz gespielt.“
So wanderte – statt drei – nur ein Zähler auf das Punktekonto des Proficlubs. Und weil Vizemeister Friedrichshafen gestern sein Auswärtsspiel beim VCO Berlin mit 3:0 gewann, verloren die Dunkelblauen ihre Tabellenführung.
Am kommenden Wochenende wird es nicht leichter für die Chrtiansky-Akteure: Da kommt mit Düren der nächste knifflige Gegner in die Innsbrucker Olympiahalle (16. März, 18 Uhr). (suki)