Lob für die Jugendarbeit im Musikbezirk St. Johann

Die Führungsfunktionäre der zwölf Mitgliedskapellen des Musikbezirks St. Johann ließen vor Kurzem in Hochfilzen das Musikjahr 2018 Revue pas...

St. Ulrichs Kapellmeister Andreas Wörter erhielt das Verdienstzeichen in Gold – im Bild mit Landesobmann-Stv. Raimund Winkler (l.) und Bezirks­obmann Michael Werlberger.
© Wörgötter

Die Führungsfunktionäre der zwölf Mitgliedskapellen des Musikbezirks St. Johann ließen vor Kurzem in Hochfilzen das Musikjahr 2018 Revue passieren und präsentierten die Termine für dieses Jahr.

Bezirkskapellmeister Alois­ Brüggl sprach musikalisch von einem sehr erfreulichen Jahr. „Ausgezeichnete Frühjahrskonzerte auf sehr hohem Niveau und sehr gute Ergebnisse bei der Marschwertung, mit denen punktemäßig der Musikbezirk landesweit zu den Besten zählt."

Brüggl ging auch auf die schwierige Thematik bezüglich der Sommerkonzerte ein: In den Tourismusverbänden gehen die Meinungen dazu auseinander, die Besucherzahlen sind teilweise rückläufig. Hier appelliert der Landesverband, die Programmgestaltung der Platzkonzerte zu überdenken.

Schlusslicht sei der Musikbezirk bei der Kapellmeister- und Dirigierausbildung, aktuell gibt es nur zwei Dirigierschüler. Lob gab es hingegen für die Jugendarbeit: Jugendreferentin Julia Perterer berichtete von einer Rekordteilnahme mit 127 Jugendlichen bei der Jungbläserwoche zu Ferienbeginn in der LLA Weitau. Bezirksstabführer Gerald Embacher freut sich, dass wieder mehr Augenmerk auf das Marschieren und auf einen zünftigen Auftritt gelegt wird.

Abschließend präsentierte der Oberndorfer Obmann Christian Salvenmoser das Programm des Bezirksmusikfestes 2019: Am letzten Juliwochenende heißt es in Oberndorf: „3 Tage forte — mit Musik der feinsten Sorte". Bereits am 11. Mai findet im Kultur- und Sportzentrum St. Ulrich das Bezirkswertungsspiel statt. Neben acht teilnehmenden Kapellen des Musikbezirks stellt sich auch eine Gastkapelle aus Sterzing den Wertungsrichtern. (rw)


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