Deutscher Filmpreis: Wolfgang Fischers „Styx“ mit sechs Nominierungen

Berlin/Wien (APA/dpa) - Das Flüchtlingsdrama „Styx“ des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer ist sechs Mal für den Deutschen Filmpre...

Berlin/Wien (APA/dpa) - Das Flüchtlingsdrama „Styx“ des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer ist sechs Mal für den Deutschen Filmpreis nominiert. Das Werk hat Chancen auf den Preis als bester Spielfilm, Fischer selbst wurde in der Regiekategorie genannt. Weitere Nominierungen gab es für Hauptdarstellerin Susanne Wolff, Kamera, Schnitt und Tongestaltung. Als Favorit geht „Gundermann“ in die große Gala am 3. Mai.

Andreas Dresens Drama über den DDR-Liedermacher Gerhard Gundermann (1955-1998) kam auf insgesamt zehn Nennungen, u.a. als bester Spielfilm, für die beste Regie und das beste Drehbuch, wie die Deutsche Filmakademie am Mittwoch in Berlin bekannt gab. Mit jeweils fünf Nominierungen gehen Fatih Akins Serienmörderporträt „Der Goldene Handschuh“ und der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling ins Rennen.

Für ihre Leistung in „Styx“ als Seglerin, die auf dem Meer auf ein Flüchtlingsboot trifft, wurde Susanne Wolff als beste Hauptdarstellerin nominiert. Auch Benedict Neuenfels (Kamera), Monika Willi (Schnitt) sowie Andreas Turnwald, Uwe Dresch, Andre Zimmermann und Tobias Fleig (Tongestaltung) brachte ihre Arbeit an „Styx“ eine Nominierung ein. Der Film konnte bereits beim Österreichischen Filmpreis Ende Jänner Auszeichnungen für die beste Regie, das beste Drehbuch und den besten Schnitt einfahren.

Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste deutsche Auszeichnung für die Filmbranche. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der neue Präsident der Filmakademie, Ulrich Matthes, stellten die Nominierten vor. Die rund 2.000 Mitglieder der Filmakademie stimmen nun darüber ab, wer die Lolas am 3. Mai bekommt.

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(S E R V I C E - www.deutscher-filmpreis.de)


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