27 Prozent der kontrollierten Lkw mit auffälligen Werten

Die „AdBlue“-Studie des Landes liegt vor. Sie belegt, dass so mancher Lkw höhere Abgaswerte ausstößt, nicht aber den Verdacht auf Manipulation.

Das Harnstoff-Wasser-Gemisch „AdBlue“ muss eigens für das Abgasreinigungssystem getankt werden.
© imago stock&people

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Hellhörig war man im Landhaus durch Berichte aus Deutschland über vermutete „AdBlue“-Manipulationen bei modernen Lkw der Abgasklassen Euro V und VI geworden (siehe Faktbox). Um hier auch für das Transitland Tirol Klarheit zu bekommen, beauftragte das Land in Gestalt der Abteilung Verkehrsrecht im vergangenen Jahr das Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg mit einer diesbezüglichen Praxisstudie. Hierzu fanden dann vom 25. bis 29. Juni 2018 auf Abschnitten der Inntal- wie Brennerautobahn NOx-Messungen – mit Unterstützung der Polizei sowie der Abteilung Verkehrsrecht des Amtes der Tiroler Landesregierung – statt. Hierzu fuhr ein Messfahrzeug direkt hinter Lkw her, um deren Abgasfahne einzufangen und zu analysieren. Als Grenzwerte wurden die dementsprechenden Vorgaben gemäß Euro-Norm inklusive einer gewissen Toleranz angewandt.

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