Innsbruck

Mehr Licht in der Innsbrucker Bogen-Meile

Durch zusätzliche Scheinwerfer soll die Innsbrucker Bogenmeile künftig heller werden.
© Foto TT / Rudy De Moor

Die Innsbrucker Bogenmeile soll heller werden. Das hat man in der Stadtpolitik schon öfter gehört. Bis Ostern soll es jetzt aber wirklich so...

Die Innsbrucker Bogenmeile soll heller werden. Das hat man in der Stadtpolitik schon öfter gehört. Bis Ostern soll es jetzt aber wirklich so weit sein. Das gab gestern BM Georg Willi vor der Stadtsenatssitzung am Mittwoch bekannt. Dafür werden von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) auf den bestehenden Beleuchtungen zusätzliche Strahler angebracht, die die Bögen anstrahlen werden. „Damit wird die Bogenmeile heller. Und Helligkeit ist ein wichtiger Part für mehr Sicherheit“, sagte Willi. Es ist nicht die einzige Maßnahme rund um die Ausgehzone. Zwischen Bogen Nummer 7 und 20 „werden wir den Parkstreifen in den Gehsteig integrieren“, wie der Stadtchef erklärte. Das führt dazu, dass man untertags „ganz normal parken kann“ und abends aber ein Park- und Halteverbot gelte. „Illegale Geschäfte hinter den Autos sollen damit der Vergangenheit angehören.“ Wie berichtet, haben auch die ÖBB schon eine härtere Gangart gegen einige Wirte angekündigt. Die Polizei will ihren Teil zu dem Sicherheitskonzept mit neuen Kameras für die bestehende Videoüberwachung leisten.

Durchaus kurios mutet die Geschichte rund um die neue Schäferhütte auf der Nordkette an. Dies habe aber einen durchaus wichtigen Hintergrund, wie Willi erklärte. „Die Schafe dort sind wichtig für die Bewirtschaftung der steilen Hänge und verhindern damit Erosionen.“ Die Schäferhütte muss dringend neu gemacht werden. Sie steht aber auf einem kreisrunden (!) Grundstück, das so wohl einzigartig in der Stadt ist. Ein Grundtausch mit der Agrargemeinschaft Hötting soll jetzt den Neubau der Hütte und eine weitere Bewirtschaftung ermöglichen. Nachsatz Willi: „Wir haben ohnehin zu wenige Schafe.“

Ebenfalls im Stadtsenat landet der neue Rahmenvertrag für das Frauennachttaxi. Wie berichtet, hatte das Kontrollamt moniert, dass es für die Kostenüberschreitungen dort keine Beschlüsse gegeben hat. SP-StR Elisabeth Mayr geht davon aus, dass man mit den jetzt eingearbeiteten 150.000 Euro auskommt. Wenn nicht, dann würde man das in jedem Fall nachholen. Für 2020 gibt es eine Empfehlung, die Pauschale von 4,90 Euro auf 5,50 Euro zu erhöhen. „Es hat hier zehn Jahre keine Indexierung gegeben“, sagt Mayr. (mw)

SP-StR Elisabeth Mayr.
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