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Bauer hofft: Berufung gegen Tiroler Kuh-Urteil soll zu Korrektur führen

Gleich in mehreren Punkten wird das bundesweit bekannte Urteil zur Kuhattacke im Pinnistal bekämpft. Nicht nur der betroffene Bauer hofft.

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Dass sich Mutterkühe vor ihre Kälber stellen, insbesondere, wenn sich Hunde nähern, wurde einer Wanderin im Juli 2014 im Stubaital zum Verhängnis. (Symbolbild)
© Thomas Böhm

Von Reinhard Fellner

Innsbruck –Selten hatte in der Republik ein nicht rechtskräftiges, erstinstanzliches Urteil für so große Aufregung gesorgt wie die Entscheidung des Innsbrucker Landesgerichts zur tödlichen Kuhattacke im Pinnistal. Laut dieser sollte ein Bauer für seine Kühe wegen Fahrlässigkeit mit rund 180.000 Euro Schadenersatz und Hinterbliebenenrenten haften, da er seine Tiere entlang des Weges im Pinnistal nicht eingezäunt hatte. Nach einem Aufschrei der Bauernkammer, Landes- und Bundespolitik liegt nun die 69-seitige Berufung gegen das Urteil vor.


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