Innsbruck und Stubai kreieren „Freizeitticket für Touristen“
Mit einem „Super-Ticket“ können ab der kommenden Wintersaison 13 Skigebiete und 22 Sehenswürdigkeiten in und um Innsbruck besucht werden.
Von Denise Daum
Innsbruck –Mit Superlativen geizten die Projektpartner bei der Präsentation des neuen „Ski plus City Pass“ gestern nicht: Die Rede war von einem weltweit einzigartigen Angebot, bei dem sich neben dem Stubaier Gletscher zwölf weitere Skigebiete und 22 Freizeiteinrichtungen in und um die Landeshauptstadt zusammengetan haben. „Es war ein längerer Prozess, sich zu einem gemeinsamen Produkt zusammenzuraufen. Umso größer ist jetzt die Freude, dass wir es geschafft haben“, erklärt Reinhard Klier, Chef der Stubaier Gletscherbahnen.
Orientiert hat man sich dabei am Freizeitticket, das seit vielen Jahren reißenden Absatz bei den Einheimischen findet. Wobei der „Ski plus City Pass“ höchstens 21 Tage gültig ist, der Preis hierfür beträgt 568 Euro pro Erwachsenen. Sechs Tage kosten beispielsweise 268 Euro. Erhältlich ist der Pass für die Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 10. Mai 2020.
Durch das Angebot sollen neue Zielgruppen erreicht werden, wie Innsbruck-Tourismus-Geschäftsführerin Karin Seiler-Lall ausführt. „Die Marktforschung zeigt, dass der Gast auch Angebote abseits der Skipiste möchte. Den Hardcore-Skifahrer, der acht Stunden auf der Piste steht, gibt es so gut wie nicht mehr“, weiß Seiler-Lall. Hinzu komme, dass der Gast auch immer preissensibler werde. „Durch das neue Ticket bekommt er mehr für sein Geld“, betont Seiler-Lall. Die zusätzlichen Leistungen würden sich nicht im Preis niederschlagen.
Mit im Boot sind auch die Swarovski Kristallwelten Wattens, die zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tirols gehören. Für Geschäftsführer Stefan Isser ist der Pass ein „perfektes Beispiel, wie das einmalige Angebot einer gesamten Region für den Gast bequem erreichbar gemacht wird“.
Der neue Skipass (bei dem alle Skigebiete des Stubaitals dabei sind) ersetzt dann ab kommender Wintersaison den Stubai-Super-Skipass. Matthias Müller, Vorstand des Tourismusverbands Stubai, betont, dass vor allem bei Wetterkapriolen, wie starkem Wind oder Schneefällen, den Gästen ein Alternativprogramm geboten werden muss.
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